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Mittelohrentzündung | Kleinkind | Baby | Ursachen | Tipps

Mittelohrentzündung Baby & Kleinkind - Ursachen & Tipps

Ears winding-healing cap Ohrenwickel-Heilmütze. Die Säckchen ca. eine halbe Stunde anwenden. Die Behandlung können Sie mehrmals am Tag wiederholen.

Bei wärme fühlen sich Babys und Kleinkinder sehr geborgen und es wirkt erholsam. Mit einem warmen Tuch können Sie Ihrem Kind Abhilfe beim Ohrendruck schaffen. Prüfen Sie an Ihrer Wange ob das Tuch nicht zu heiß ist, bevor Sie es Ihrem Kind auf das betroffene Ohr legen. Das Tuch lässt sich in der Mikrowelle, auf der Heizung oder über Wasserdampf erwärmen.

Rotlicht eignet sich bei Babys und Kleinkind eher weniger, da sie noch nicht lange still sitzen können. Möchten Sie diese Methode dennoch anwenden, führen Sie diese Behandlung mit Ihrem Kind zusammen durch. Wir empfehlen die Bestrahlung zu Beginn nicht länger als 5 Minuten andauern zu lassen. Achten Sie darauf dass keine Hautrötungen entstehen. Ansonsten sollten Sie die Behandlung sofort abbrechen.

Ziel: Die erste Hilfe soll neben einer ärztlichen Behandlung, das Abklingen einer Mittelohrentzündung beschleunigen, Beschwerden hemmen und ausschlaggebende Folgen einer Mittelohrentzündung verhindern.

Zusätzlich empfehlen Ärzte:

  • Schmerzsenkende und entzündungshemmende Medikamente
  • Fiebersenker, Zäpfchen
  • Eine schonendere Variante für Babys und Kleinkinder sind fiebersenkende Wadenwickel.
  • Hierzu benötigen Sie zwei kleine, dünne Tücher aus Leinen, Handtücher, Baumwolltücher o.ä. und zwei größere Tücher. Eine Wasserdichte Unterlage, eine Schüssel mit lauwarmen Wasser (maximal 5 bis 10°C)  und ein Fieberthermometer.

Hinweis: Achten Sie darauf dass Ihr Kind keine kalten Füße hat. Dies deutet daraufhin, dass das Fieber noch steigt. Wadenwickel sollten Sie nur bei vollständig warmen Gliedmaßen anwenden.

  • abschwellende Nasensprays- oder Tropfen
  • Empfehlung: Damit die Nasenschleimhaut Ihres Kindes keinen Schaden nimmt, verwenden Sie diese Heilmittel maximal eine Woche.
  • Ohrentropfen – Geben Sie Ohrentropfen nur auf Verordnung des Kinderarztes, da die Tropfen nur bei einem bereits beschädigten Trommelfell wirksam sind.
  • Antibiotika – Verläuft die Mittelohentzündung bei Kleinkindern ab dem sechsten Monat normal und Ihr Kind ist in einem stabilen Zustand, wird kein Antibiotika verschrieben. Ärzte empfehlen Ihr Kind weiterhin zu beobachten, ob anhaltende Symptome zu erkennen sind. Nur Säuglinge unter sechs Monaten werden meist mit Antibiotika behandelt.

 medinaris® Nasensauger” href=”https://www.nasensauger-staubsauger.de/medinaris-nasensauger/”>Nasensauger regelmäßig zu entfernen.) Die Ohrtrompete, auch Eustachische Röhre ist betroffen. Diese ist für die Belüftung des Mittelohrs zuständig und ist bei Babys und Kleinkindern noch so klein, dass sie durch eine angeschwollene Schleimhaut verengt und die erhöhte Gewebeflüssigkeit noch nicht richtig abfließen kann. Somit sammelt sich Flüssigkeit im Mittelohr hinter dem Trommelfell. Viren und Bakterien fühlen sich dort besonders wohl und können sich wunderbar verbreiten. Dies führt zu Entzündungen! Die Schleimhäute schwellen an und es sammelt sich Sekret.

Ursachen einer Mittelohrentzündung durch das Umfeld und äußeren Umwelteinflüssen:

  • Umfeld & Umwelteinflüsse:

Gerade zur kalten und trüben Jahreszeit, zwischen Dezember und März, erleiden die Kleinen häufig an Mittelohrentzündungen. Die feuchte und kühle Luft führt zu einer Erkältung. Wird diese nicht nachhaltig auskuriert, wirkt es sich auf das Mittelohr aus. Ebenfalls begünstigt der tägliche Kontakt mit vielen Kindern im Kindergarten oder in der Schule die Aufnahme von Krankheitserregern.

  • Heuschnupfen:

Leiden Babys und Kleinkinder bereits unter Allergien, haben Studien (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17453473) bewiesen, dass diese Kinder ein erhöhtes Risiko an einer Mittelohrentzündung zu erkranken aufweisen. Eine bestmögliche Therapie zur Behandlung von allergischen Symptomen einer Allergie, kann das Auftreten einer akuten Entzündung mindern.

  • Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte:

Hierbei kommt es zu einer Fehlfunktion der Eustachischen Röhre. Das kann somit zu einer Störung der Belüftung des Mittelohres kommen und stört den Druckausgleich mit dem Mittelohr und dem Rachenraum. Babys und Kinder die davon betroffen sind können an einer chronischen Entzündung leiden.

  • Schnuller, Nuckel & CO:

HNO-Spezialisten (Nuckeln bis die Ohren schmerzen – Tagesspiegel) beschäftigten sich aktuell mit dem anscheinend erhöhten Ohrenentzündungs-Risiko durch ständiges Nuckeln. Es wird vermutet, dass es durch Veränderungen des Druckverhältnisses zwischen dem Mittelohr und Nasenrachenraum – die sogenannte Ohrentrompete, zu häufigeren Entzündungen kommt. Dies kann durch das Dauernuckeln bei verstopfter Nase zu Entzündungen führen. Es wird geraten den Schnuller Babys und Kleinkindern ab den ersten halben Jahr nur noch zum Einschlafen und Beruhigen zu geben und nach dem zehnten Monat abzusetzen.

  • Passivrauchen:

Babys, Kleinkinder und Kinder aus Raucherfamilien sind besonders anfällig von Infektionen in der Nasen- Rachen- Region, da das Immunsystem durch das passive Rauchen geschwächt wird und besonders anfällig ist.

  • Baby-Schnupfen:

Das kleine Näschen Ihres Säuglings ist durch den Schnupfen (Babyschnupfen –  Was tun bei verstopfter Nase von Säuglingen?) verstopft. Das Atmen ist beschwerlich und erholsamer Schlaf entfällt. Die Wahl eines Taschentuches ist dabei meist nur zur äußeren Reinigung der Nase wirksam. Ihr Kind befindet sich noch nicht in der Lage, selbstständig zu schnäuzen. Doch die Atemwege müssen befreit werden. Hier empfiehlt sich ein Nasensauger (medinaris® Nasensauger-Staubsauger). Sie nehmen dem Kind die Last durch das Absaugen des Sekrets ab und es kann wieder frei durchatmen und es wird verhindert das der Schleim in den Gehörgang gelangt.

Hinweis: Achten Sie auf die Farbe des Nasensekrets, welcher Ihnen die Entwicklung einer Erkältung verrät und wann Sie einen Kinderarzt aufsuchen sollten. Gesunder Nasenschleim ist klar und flüssig. Eine bakterielle Infektion erkennen Sie durch ein grünes Sekret. Darauf kann ein gelber, zähflüssiger Schleim folgen, der eine besondere Herausforderung der winzigen Atemwege des Säuglings sein wird.

  • Verschleppte Erkältung:

Erkältungen sind zur kalten Jahreszeit und durch den ständigen Kontakt zu Kindern im Kindergarten normal. Meist verläuft diese harmlos und klingt innerhalb weniger Tage, ohne Komplikationen wieder ab. Doch werden Vorbeugende Maßnahmen Missachtet oder wird eine Erkältung nicht richtig auskuriert, werden Viren und Bakterien in weiteren Körperregionen verschleppt (verschleppte Erkältung und Folgeerkrankungen bei Kindern) und zusätzliche Beschwerden können entstehen. Eine sogenannte „Überinfektion“ im Nasen- Rachenraum. Krankmachende Bakterien breiten sich im kleinen Körper Ihres Kindes aus.

Durch ungenügende Ruhe, fehlende Maßnahmen zum Schutz und zur Wärme des geschwächten Körpers, kann es zu solch einer Verschleppung kommen. Auch, wenn Sie Ihr Kind wieder zu früh in den Kindergarten geben wird, wird es weiteren und neuen Krankheitserregern ausgesetzt, obwohl das entkräftete Immunsystem noch mit den vorhanden Keimen zu kämpfen hat. Folglich steigt somit die Gefahr einer bakteriellen Folgeerkrankung.

Hinweis: Oftmals können solche Symptome bei Kindern unterschätzt und / oder verharmlost werden. Beobachten Sie aufmerksam, ob bei Ihrem Kind gewisse Symptome über einen längeren Zeitraum auftreten. Spätestens In diesem Fall raten wir Ihnen dringend (erneut) einen Arzt aufzusuchen.

Folgen und Komplikationen einer Mittelohrentzündung:

Folgen im Überblick:

  • Mastoiditis
  • otogene Fazialisparese – Gesichtslähmung
  • Labyrinthitis
  • otogene Meningitis – Hirnhautentzündung
  • Schwerhörigkeit / Taubheit
  • Intrakranielle Abszesse
  • Sinusvenenthrombose
  • Verlust Ihres Kindes

Ihrem kleinen Liebling geht es, nach einem langen Kampf von 1-3 Wochen gegen die Mittelohrentzündung, endlich wieder besser.

Plötzlich steigt das Fieber und die Ohrenschmerzen verstärken sich wieder. Eine errötete, angeschwollene Entzündung entwickelt sich hinter dem Ohr. Eventuell steht die Ohrmuschel etwas hervor. Der Warzenfortsatz des Schläfenbeins ist betroffen. Mehrere kleine Hohlräume, die unmittelbar mit dem Mittelohr verbunden sind und mit Schleimhäuten bedeckt sind. Eine Mastoiditis (akute Mittelohrentzündung – mögliche Komplikationene). Der Warzenfortsatz ist bakteriell vereitert. Dies folgt häufig bei Babys und Kleinkindern durch einer nicht ausreichend langen Behandlung oder gar keiner Behandlung einer Mittelohrentzündung. Stellen Sie bei Ihrem Kind eine errötete und angeschwollene Stelle unmittelbar hinter dem Ohr fest, suchen Sie sofort einen Facharzt auf, denn wird diese nicht fachgerecht und sofort behandelt kann es zu weiteren und dauerhaften Folgeschäden bei Ihrem Kleinen kommen.        (Wikipedia)

Das Mittelohr ist mit dem Knochenkanal der Gesichtsnerven benachbart. Breitet sich die Mastoidids erstmal aus und die Entzündung wandert zum siebten Hirnnerv, kann es zu einer Otogene – einer entzündlichen Fazialisparese bei Ihrem Kind kommen. Der siebte Hirnnerv ist zum größten Teil für die mimische Muskulatur zuständig. Zusammenfassend entsteht eine einseitige Gesichtslähmung. Weist Ihr Kleines eine solche Lähmung auf, ist eine antibiotische Behandlung geraten.                                                                                                              (eref.thime.de)

Weiterhin können Entzündungen auf das Innenohr übergehen – Labyrinthitis. Plötzlich erbricht Ihr Kind wieder und es weint viel, weil es unter Drehschwindel leidet. Zudem nimmt es Geräusche beeinträchtigt war, durch eine Schallempfindungsschwerhörigkeit (Schallempfindungsschwerhörigkeit – Ursachen). Auf der betroffenen Gesichtsseite ist ein unwillkürliches  Augenzucken zu erkennen.    (vertigoexpert.org)

Schreitet die Labyrinthitis erst einmal fort und beginnt zu eitern, ist Ihr Kind von einer Meningitis bedroht – der Hirnhautentzündung und hat im Anhang immer bleibende Hörschäden zur Folge. Weiche Bindegewebsschichten umgeben das Gehirn und gehen in die Rückenmarkshaut über. Diese schützen Teile des zentralen Nervensystems. Ist diese Hirnhaut erst einmal von eitrigem Sekret befallen, löst es eine Otogene Meningitis über das Labyrinth – dem Gleichgewichtsorgan oder der Blutgefäße aus. Fieber und Kopfschmerzen machen sich bemerkbar. Im fortgeschrittenen Zustand klagt ihr Kind über Verwirrtheit, Lichtempfindlichkeit, erhöhte Unruhe und Erbrechen. Ergänzend ist ein versteifter Nacken zu erkennen.

(symptomeundbehandlung.com)

Durch sehr schwerer Vernachlässigung einer Mittelohrentzündung, kann es zu Abszessbildungen, bzw. Eiteransammlungen im Schädelinneren kommen – Intrakranielle Abszesse. Oder es führt zu Blutgerinnseln in den großen Sammelvenen des Gehirns – Sinusvenenthrombose. Dies kann in schwerwiegenden Fällen zum Verlust Ihres Kindes führen.

Erleidet Ihr Kind häufiger an einer Mittelohentzündung als üblich, ist es möglich dass das Trommelfell vernarbt. Das kann zu beeinträchtigtem Hören oder Hörverlust führen. Lassen Sie von einem HNO-Arzt überprüfen, ob die Polypen (Gaumenmandeln) Ihres Kindes möglicherweise vergrößert sind und die Funktion der Eustachischen Röhre beeinträchtigt. Der Arzt saugt das zähe Sekret über einen kleinen Schnitt im Trommelfell ab. Eventuell müssen die Mandeln entfernt werden, um weitere Infektionen zu vermieden

Tipps, erste Hilfe & Prävention bei einer Mittelohrentzündung

Durch ein noch nicht vollständig entwickeltes Immunsystem und die zudem noch nicht ausgewachsenen Knochen Ihres Babys und Kleinkindes erkrankt es wiederholt an einer Mittelohrentzündung. Dies lässt sich leider nicht zu 100 % verhindern. Aber es ist möglich durch bestimmte Maßnahmen das Risiko zu senken.

Stillen Sie ihr Baby liebevoll mindestens vier, im besten Fall bis zu sechs Monate. Ihre Muttermilch enthält kostbare Nährstoffe von Natur aus und unterstützt mit einmaligen, hohen Nutzen das Immunsystem sich zu entwickeln und aufzubauen. Es ist bewiesen, dass das Risiko an einer Mittelohentzündung zu erkranken, durch Muttermilch  um mehr als die Hälfte sinkt.

Schützen sie Ihr Kind vor dem negativen Rauch einer Zigarette. Dies erhöht durch ein geschwächtes Immunsystem eine Infektion. Hören Sie, als Mutter oder Vater am besten schon vor oder während der Schwangerschaft auf und bitten Sie Ihren Partner seine Zigarette, außerhalb der Reichweite Ihres Kindes zu rauchen.

Darüber hinaus ist es wichtig darauf zu achten, dass Sie Ihrem Baby nicht zu jeder Möglichkeit einen Schnuller anbieten. Das Druckverhältnis zwischen dem Mittelohr und Nasenrachenraum wird beeinträchtigt. Es ist ausreichend, den Nuckel ab den ersten halben Jahr nur noch zum Einschlafen und zur Beruhigen dem Baby zu geben und nach dem zehnten Monat ist es ratsam ihn komplett abzusetzen.

Schützen Sie Ihr Kind zur kalten und diesigen Jahreszeit mit reichlich Kleidung und hüten Sie das kleine Köpfchen und die Ohren vor Kälte und Zugluft, durch eine Mütze. Auch ein Schal ist Wichtig. Weiterhin unterstützen Sie das Immunsystem mit ausreichenden Vitaminen durch eine ausgewogene Ernährung.

Vorsicht bei der Reinging der Öhrchen. Wir empfehlen keine Ohrenstäbchen zu verwenden. Reinigen Sie das Ohr nur außerhalb des Gehörganges. Angesammelter Ohrenschmalz der zu Pfropfen führt, sollte vom HNO-Arzt oder Kinderarzt entfernt werden.

Eine weitere Möglichkeit, das Risiko zu senken ist eine Impfung gegen Pneumokokken und Haemophilus influenzae.

(hno-traeger.de) / (fotolia-stock.adobe.com)Leidet Ihr Kind unter einen vergrößerten Rachenmandel, bietet sich der Ausweg des Einsetzten eines Paukenröhrchens (Was sind Paukenröhrchen?). Die angesammelte Flüssigkeit bei einer Mittelohrentzündung kann deshalb ablaufen und das Mittelohr wird abermals belüftet. Die Vergrößerung beeinträchtigt die Entlüftung des Mittelohres und fördert somit eine Mittelohrentzündung. Zeigt dies keine Wirkung, wird der Mandel entfernt.

Vergleich der Größe eines Paukenröhrchens gegen eine Ein-Cent-Stück-Münze

Vergleich der Größe eines Paukenröhrchens gegen eine Ein-Cent-Stück-Münze

Tipps und erste Hilfe beim erkrankten Kind:

Ihr kleiner Liebling ist bereits an einer Mittelohrentzündung erkrankt. Die obengenannten Symptome haben sich bestätigt. Um die Beschwerden Ihres Kindes zu mildern, können Sie bereits zu Hause die Heilung mit Hausmitteln unterstützen.

Hinweis: Haumittel ersetzen nicht die empfohlene Therapie von einem Kinderarzt.

Schlaf ist die beste Medizin:“ Gönnen Sie zu allererst Ihrem, an Mittelohrentzündung, erkranktem Kind ausreichend Schlaf in einer ruhige Umgebung. Der Körper entwickelt beim Schlafen viele selbstheilende Kräfte, die gegen Entzündungen und Erkrankungen kämpfen.

Zudem ist es immer wichtig, dass Sie Ihrem Kind viel zum Trinken reichen. Durch die Flüssigkeitszunahme wird der Schleim im Nasen- und Rachenraum flüssiger. Viren und Bakterien können dadurch schneller abfließen. Hierzu eignet sich besonders Kamillentee und Melissenaufguss. Melisse senkt zudem durch seine ätherischen Öle begleitende Ohrengeräusche.

Die Zwiebel ist ein altbekanntes Wundermittel. Die ätherischen Öle lösen Schleim und wirken antibakteriell und stoffwechselanregend. Ergänzend dämpft sie schmerzen. Ein Zwiebelsäckchen ist besonders gut für Babys und Kleinkinder geeignet.

Bei wärme fühlen sich Babys und Kleinkinder sehr geborgen und es wirkt erholsam. Mit einem warmen Tuch können Sie Ihrem Kind Abhilfe beim Ohrendruck schaffen. Prüfen Sie an Ihrer Wange ob das Tuch nicht zu heiß ist, bevor Sie es Ihrem Kind auf das betroffene Ohr legen. Das Tuch lässt sich in der Mikrowelle, auf der Heizung oder über Wasserdampf erwärmen.

Rotlicht eignet sich bei Babys und Kleinkind eher weniger, da sie noch nicht lange still sitzen können. Möchten Sie diese Methode dennoch anwenden, führen Sie diese Behandlung mit Ihrem Kind zusammen durch. Wir empfehlen die Bestrahlung zu Beginn nicht länger als 5 Minuten andauern zu lassen. Achten Sie darauf dass keine Hautrötungen entstehen. Ansonsten sollten Sie die Behandlung sofort abbrechen.

Ziel: Die erste Hilfe soll neben einer ärztlichen Behandlung, das Abklingen einer Mittelohrentzündung beschleunigen, Beschwerden hemmen und ausschlaggebende Folgen einer Mittelohrentzündung verhindern.

Zusätzlich empfehlen Ärzte:

  • Schmerzsenkende und entzündungshemmende Medikamente
  • Fiebersenker, Zäpfchen
    • Eine schonendere Variante für Babys und Kleinkinder sind fiebersenkende Wadenwickel.
    • Hierzu benötigen Sie zwei kleine, dünne Tücher aus Leinen, Handtücher, Baumwolltücher o.ä. und zwei größere Tücher. Eine Wasserdichte Unterlage, eine Schüssel mit lauwarmen Wasser (maximal 5 bis 10°C)  und ein Fieberthermometer.

Hinweis: Achten Sie darauf dass Ihr Kind keine kalten Füße hat. Dies deutet daraufhin, dass das

Fieber noch steigt. Wadenwickel sollten Sie nur bei vollständig warmen Gliedmaßen anwenden.

  • abschwellende Nasensprays- oder Tropfen
    • Empfehlung: Damit die Nasenschleimhaut Ihres Kindes keinen Schaden nimmt, verwenden Sie diese Heilmittel maximal eine Woche.
  • Ohrentropfen
    • Geben Sie Ohrentropfen nur auf Verordnung des Kinderarztes, da die Tropfen nur bei einem bereits beschädigten Trommelfell wirksam sind.
  • Antibiotika
    • Verläuft die Mittelohentzündung bei Kleinkindern ab dem sechsten Monat normal und Ihr Kind ist in einem stabilen Zustand, wird kein Antibiotika verschrieben. Ärzte empfehlen Ihr Kind weiterhin zu beobachten, ob anhaltende Symptome zu erkennen sind.
    • Nur Säuglinge unter sechs Monaten werden meist mit Antibiotika behandelt.

Wir wünschen Ihrem kleinen Liebling eine gute Besserung!!!

 

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