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Stillprobleme | Säugling Schnupfen | Baby schnupfen stillen

Stillprobleme bei Baby- & Säuglingsschnupfen | Tipps & schnelle Hilfe -  Symptome & Ursachen

Inhaltsverzeichnis/ Gliederung:

Beim Stillen gibt es viele verschiedene Probleme. Diese Stillprobleme können Mütterlicherseits, aber auch seitens der Babys auftreten. Eine sehr häufig beim Stillen auftretende Komplikation ist hier der Nasenschleim. Dieser taucht nicht nur beim bekannten Babyschnupfen/Säuglingsschnupfen auf, sondern kann auch bereits bei kleinen Reizungen auftreten. Zum Glück gibt es einfache Lösungen für solche Probleme. Wir haben für Sie versucht alle bekannten und relevanten Stillprobleme aufzuführen und zu beleuchten.

Stillprobleme beim Baby – (Gründe die beim Kind liegen)

Ablehnung der Brust

Manchmal lehnt das Baby die Brust ab, weil es vielleicht eine negative Erfahrung an der Brust gemacht hat. Wird das Fläschchen schon sehr früh angeboten, kann dies auch zur Verweigerung der Brust führen. Ebenso gut kann es auch an kosmetischen Cremes oder Parfums liegen, welche die Mütter auf Ihre Haut auftragen. Verzichten Sie also besser während Ihrer Stillzeit auf die Anwendung von Körperlotionen mit Parfumstoffen oder gar Parfum als solches. Alternativ greifen Sie natürliche Pflegeprodukte auf Kokosnuss wie z.B. Kokosöl zurück.

Baby bekommt keine Luft/ Pausieren des Babys

Nicht zu verwechseln mit richtigem Baby-Schnupfen, kann es vorkommen, dass die kleinen Babynasen mit Schleim oder leichtem Sekret angeschwollen sind und somit das Atmen beim Stillvorgang erschweren. Dann pausieren die Kleinen beim Stillen häufiger und holen in kleinen Pausen die fehlende Luft durch den Mund. An dieser Stelle sollte der Schleim aus den Näschen einfach abgesaugt werden. Ideal für das Entfernen von Nasenschleim und auch als Präventivmaßnahme ist der medinaris® Nasensauger. Dieser entfernt den Schleim sehr schonend und gründlich.

Wichtig: stressen Sie sich und Ihr Kind nicht. Nehmen Sie sich Zeit und saugen Sie die Nase ab, wenn es die Situation hergibt. Auf keinen Fall von der Brust reißen und unter Druck das Kleine stressen.

„Baby schläft beim Stillen immer ein“

Viele Mütter machen sich Sorgen wenn das Baby beim Stillen einschläft, weil es dann evtl. nicht genug Nahrung bekommen könnte. Dies stellt dennoch selten ein Problem dar, da es ganz normal und natürlich ist, dass die Kleinen Anfangs früh erschöpft sind und somit an der Brust einschlafen. Problematisch wird es erst dann, wenn Ihr Baby nicht genug an Gewicht zunimmt und/ oder nicht ungefähr im Schnitt 4-6 Windeln am Tag verbraucht. Dieses Problemchen wird sich sehr schnell ohne eine „Behandlung“ lösen. Ihr Baby trainiert dies von allein und wird ausdauernder.

Stillstreik

Ihr Baby verweigert plötzlich das Stillen und Sie fragen sich woran das liegen kann. Vielleicht passt Ihrem Kleinen die unmittelbare Umgebung und Atmosphäre nicht? Versuchen Sie Ihr Baby an einem ruhigen, geschützten Ort zu stillen. Sie könnten das Licht etwas dämmen, damit eine ruhige und entspannte Atmosphäre herrscht. Dass Ihr Baby die Brust verweigert kann allerdings viele verschiedene Gründe haben. Beispiele hierfür sind zu wenig Milch in Ihrer Brust – Ihr Baby muss deshalb so stark saugen und ist früh erschöpft? Sie tragen unpassende Kosmetikprodukte? Babys reagieren auf fremde Gerüche sehr sensibel.

HINWEIS: Während der Stillzeit haben junge Mütter, gerade im Wochenbett immer einen Anspruch auf eine Hebamme oder einen  Stillberater über die gesetzliche oder private Krankenkasse. Können Hebamme oder Stillberater nicht weiterhelfen, suchen Sie bitte Ihren Kinderarzt auf. Qualifizierte Hebammen finden Sie auf der Website https://www.hebammenverband.de/  und Stillberater können Sie konkret auf http://www.bdl-stillen.de/stillberatungsuche.html suchen. 

Säuglingsschnupfen und Babyschnupfen

Ein weiteres Problem beim Stillen kann der Babyschnupfen sein. Das Baby hat noch nicht gelernt, teils durch den Mund zu atmen und bekommt daher nur schwer Luft. Wenn das Baby, insbesondere beim Stillen, keine Luft durch die Nase bekommt, fängt es an zu weinen und zu schreien, um Luft zu bekommen. Das Baby möchte nach einiger Zeit nichts mehr trinken, weil das Stillen einfach zu lange dauert und Kraft kostet. Wenn Ihr Baby besonders müde ist, wird es auch mehr weinen weil es weniger schläft. Ein Teufelskreislauf setzt für Mutter und Kind ein.

Die allgemeinen Symptome beim Babyschnupfen sind:

  • Laufende Nase bis dickflüssiger Nasenschleim
  • Fieber
  • Husten

Aber wie kommt es eigentlich zu diesen Problemen.

Ursachen für Babyschnupfen

Babys sind im Allgemeinen viel anfälliger auf Krankheitserreger, durch ihre anatomisch viel kleineren und zarteren Nasengänge. Dadurch steigt das Risiko des sogenannten Säuglings-oder Babyschnupfen. Allein alltägliche Zustände, wie etwas länger andauerndes Schreien können Schleimhäute anschwellen lassen und die Atmung erschweren. Zudem kommen die typischen Schnupfensymptome auf, welche bei Babys etwas stärker ausfallen. Wie häufig ein Baby allerdings erkrankt, hängt von verschiedenen Faktoren und Babyschnupfen-Ursachen ab:

  • Umweltfaktoren
  • Vorerkrankungen
  • chronische oder angeborene Krankheiten

Die Ursachen sind meist die gleichen wie bei Erwachsenen. Häufig handelt es sich um eine Tröpfcheninfektion der oberen Atemwegschleimhäute, ausgelöst durch mikrobielle Erreger.

Tipps & Hilfe zur Bekämpfung & Prävention von Babyschnupfen

Natürlich möchten Sie Ihr Baby nicht mit überflüssigen Medikamenten belasten. Nutzen Sie vorrangig die Möglichkeiten homöopathischer und natürlicher Hausmittel. Unser zertifiziertes Medizinprodukt, der medinaris® Nasensauger-Staubsauger, eignet sich prima, um überflüssigen Nasenschleim und Nasensekret schonend, effektiv zu entfernen. Da es bei Babys sehr schwer ist den Nasenschleim zu entfernen, müssen Sie dem entsprechend Vorsorge und Unterstützung bieten. Babys und Kleinkinder können in der Regel nicht/ nicht optimal selber schnäuzen und/ oder verstehen die Aufforderung durch die Mama nur schwer.

HINWEIS: In den ersten Lebensmonaten liegen Babys sehr oft auf dem Rücken. Dadurch kann der Nasenschleim nicht nach außen ablaufen. Erst ab einem Alter zwischen fünf bis sieben Jahren haben Kinder genügend Kraft vollständig die Nase auszuschnäuzen. Die Nase eines Babys kann man nur schwer putzen und wenn sich der Schleim erstmal festsetzt, kann es zu schlimmen Folgen führen. Bevor Sie den Nasensauger anwenden und der Schleim evtl. bereits leicht zäh ist, empfiehlt sich eine schonende Lockerung durch eine geeignete Nasenspühlung.

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Aber nicht nur allein das Absaugen von Nasenschleim hilft. Ihr Baby sollte jetzt so viel trinken wie möglich, an der frischen Luft sein und vor allem viel Liebe spüren, denn Liebe ist bekanntlich die beste Medizin. ,

Außerdem braucht Ihr Baby jetzt viel Ruhe und Schlaf. Wenn Sie sich unsicher sind, ob es nur der Babyschnupfen ist und nicht doch ein Infekt, dann gehen Sie mit Ihrem Baby besser rasch zu Ihrem Kinderarzt. Um zukünftig Babyschnupfen vorsorglich entgegen zu wirken, gibt es eine Menge Tipps für Präventionen gegen Babyschnupfen. Einen Hundertprozentigen Schutz gibt es natürlich nicht. Achten Sie am besten immer darauf, dass Sie sich und dem Baby die Hände gründlich waschen, denn darüber werden die meisten Bakterien übertragen. Und versuchen Sie so gut wie möglich den Kontakt zwischen Ihrem Baby und kranken Menschen zu vermeiden.

Stillprobleme der Mutter – (Gründe die bei der Mutter liegen)

Ihr Kind verweigert die Brust, Sie haben starke Schmerzen und Ihre Brust spannt sehr stark? Oder hat sich Ihre Brust entzündet? Diese und noch weitere Beschwerden haben viele Mütter beim Stillen ihrer Kinder. In diesem Abschnitt haben wir für Sie ein paar Tipps für die alltäglichen Probleme beim Stillen.

Symptome der Mutter im Überblick

  • Schüttelfrost und Fieber
  • Anschwellen der Brust oder feste Stellen
  • Schmerzen in der Brust
  • Rötungen an der Brust und an der Brustwarze
  • Spannung der Brust
  • Entzündungen an der Brust

 

Ursachen

Diese Probleme kommen nicht ohne Grund, denn einige bestimmte Faktoren begünstigen diese Symptome. Es gibt viele verschiedene Ursachen, oftmals ist Stress einer der Gründe, für Stillprobleme. Allerdings kann es auch eine ungünstige Anlegetechnik beim Stillen sein, oder Ihr Kind hat sich vielleicht eine falsche Saugtechnik angewöhnt. Weitere Ursachen können sein:

Falsches Anlegen beim Stillen/ Wunde Brustwarzen

Die häufigste Ursache dafür ist meist das falsche Anlegen des Babys, wodurch das Baby stärker saugen muss. Wenn Sie sich unsicher sein sollten, dann lassen Sie sich von Ihrer Hebamme beim Stillen beobachten um eventuelle Fehler zu vermeiden. Hilfe bei der Suche nach einer geeigneten Hebamme oder einer Stillberatung bekommen Sie am besten in Ihrem Freundeskreis und Familienumfeld. Krankenhäuser oder die Webseiten der Verbände bieten ebenfalls Hilfe bei der Suche.

Milchstau in der Brust

Bei einem Milchstau wird die Brust hart, Knoten und Rötungen können ebenfalls entstehen. Dies kann passieren wenn das Baby zu oft an derselben Brust angelegt wird und die andere dabei nicht komplett geleert wird. Es ist wichtig dass beide Brüste geleert werden, damit beide wieder gleich gefüllt werden können.

Zu viel Muttermilch

Oftmals ist es so, dass sich der Milcheinschuss anfangs noch nicht auf die Bedürfnisse des Kindes angepasst hat und man deshalb einen Milchüberschuss hat. Das geschieht aufgrund einer hormonellen Beeinflussung des Körpers. Die Hormone Prolaktin und  Oxytocin, vor allem nach der Entbindung, werden die entsprechenden Signale gesendet und die Milchproduktion startet sofort. Jedoch reguliert sich das nach einiger Zeit. Ob Sie einen Überfluss an Muttermilch haben bemerken Sie an sehr prallen und gespannten Brüsten, heraustropfender Milch oder wenn sich Ihr Baby häufiger verschluckt.

Zu wenig Muttermilch

Die meisten Mütter haben die große Angst zu wenig Muttermilch zu besitzen, was meistens gar nicht der Fall ist. Es ist relativ selten, dass eine Frau zu wenig Drüsengewebe besitzt. Durch sehr häufiges Anlegen und sogenanntes „Clustern“ regen die kleinen Nimmersatten die Milchproduktion automatisch an.

Besondere Brustwarzen

Viele Mütter die ihr erstes Kind bekommen, mit Hohlwarzen, kleinen oder großen Brüsten, machen sich Gedanken darüber, dass Sie dadurch nicht oder schlechter stillen können. Diese Bedenken werden dann auf das Kind übertragen und es kann zu wirklichen Stillproblemen kommen. Den einzigen Rat, den man hierbei geben kann, ist, sich nicht zu große Gedanken zu machen. Ihr Baby hat gar keinen Vergleich, es kennt nur Ihre Brust, es gibt also keinen Grund zur Sorge.

Tipps und Hilfe für die Mutter

Es gibt viele Möglichkeiten etwas gegen Stillprobleme zu tun, da man seinem Kind sicher nur das Beste geben möchte. In der Regel das ist die Muttermilch. Nach den eben genannten Ursachen fragen Sie sich bestimmt, wie man jetzt am besten vorgeht, um diese Probleme zu vermeiden. Bei einigen gibt es zu Ihrer Erleichterung sehr einfache Lösungen. Wie zum Beispiel:

Die richtige Stilltechnik

Ihr Baby sollte zu der Brustwarze einen Großteil des Warzenhofs in den Mund bekommen, damit es besser saugen kann, sonst haben Sie Schmerzen. Sie können Ihr Baby in vielen Positionen Stillen. Einfache Produkte zu guten Preisen, die das Problem schnell beheben, wie z.B. Stillkissen für eine entspannte Position beim Stillen, erhalten Sie auf vertrauensvollen Online-Shops wie z.B. „Baby-Markt“ in der Kategorie Pflege.

Wiegehaltung

Die Wiegehaltung wird am häufigsten verwendet. Diese Haltung ist allerdings für erfahrene Mütter geeignet, da es am Anfang meist schwierig ist das Baby in dieser Haltung zu stützen.

Kreuzhaltung

Die Kreuzhaltung ist sehr praktisch für die Lernphase, da das Baby optimal gestützt ist. Nach einer Zeit und ein bisschen Übung, können Sie auch in die Wiegehaltung wechseln.

Rückenhaltung

Bei der Rückenhaltung ist das Baby perfekt geschützt und sie sehen das gesamte Gesicht des Babys. Diese Haltung ist optimal für unruhige Babys. Sie tragen Ihr Baby bei dieser Haltung sehr nah am Körper, wodurch es sich sicher fühlt.

Seitenlage

Diese Position ist eine sehr bequeme Position. Diese Stillposition wird sehr gern von bereits erfahrenen Müttern angewandt – (bevorzugt nachts).

viel Ruhe

Für das Stillen sollten Sie sich immer genug Zeit nehmen, damit sich ein Stillrhythmus entwickelt. Das Baby und auch Sie sollten sich also entspannen.

Milchstau vermeiden

Legen Sie Ihr Kind immer auf beiden Seiten gleich viel an, damit beide Brüste gleichmäßig entleert werden. Sonst wird ungleichmäßig Milch produziert. Erfahrungsgemäß liegt es daran, dass Ihr Baby die Brust nicht richtig leer trinkt. Einfache Produkte zu guten Preisen, die das Problem schnell beheben, wie z.B. Milchpumpen für das schnelle Abpumpen nach dem Anlegen, erhalten Sie auf vertrauensvollen Online-Shops wie z.B. „Baby-Markt“ in der Kategorie Pflege.

Zu wenig Milch

Wenn Sie denken, dass Sie zu wenig Milch haben, können Sie die Brust mit einem Tuch oder mit Still-Öl vorwärmen. Zusätzlich können Sie auch Still-Tee trinken, dadurch wird die Milchproduktion auf natürliche Art und Weise angeregt.

Schmerzen beim Milcheinschuss

Wenn die Milch einschießt dann spannen meist die Brüste oder werden heiß und es kommt zu leichten Schmerzen. Um dies zu vermeiden, können Sie kühlende Quarkumschläge auf die Brust legen. Dem Baby wird es auch leichter fallen zu trinken, da die Brust nicht zu voll ist und die Milch besser abgegeben wird.

Brustentzündungen

Bei einer Brustentzündung ist es wichtig, dass Sie weiter Stillen und Ihr Baby am besten so oft wie es geht an die betroffene Stelle anlegen. Dies können Sie alle zwei bis drei Stunden machen. Aufpassen müssen Sie dabei, dass Sie die andere Brust nicht auslassen, da es sonst zu einem Milchstau kommen könnte. Damit die Entzündung etwas zurückgeht, können Sie zusätzlich kalte Kompressen verwenden.  Dies eignet sich gut zwischen den Stillmalzeiten. Trotz so mancher Probleme beim Stillen, ist es immer das Beste für Ihr Baby wenn es Muttermilch bekommt. Stillen Sie Ihr Kind mindestens die ersten sechs Monate. Muttermilch versorgt Ihr Kind mit allem was es braucht, es enthält wichtige Nährstoffe, schützt es vor Allergien und stärkt zudem das Immunsystem. Es ist also ein wahres Wundermittel.

 

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